TROTZ SCHULDENKRISE OPTIMISTISCH
18.01.2012
Bayerischer Lebensmitteleinzelhandel steigert 2011 Umsatz/Bioprodukte weiter auf dem Vormarsch
Trotz EU-Schuldenkrise geht der bayerische Lebensmitteleinzelhandel zuversichtlich in das neue Jahr. Wie der Vizepräsident des Handelsverbands Bayern (HBE), Hans Jürgen Bönsch, sagte, werde 2012 sicherlich kein Selbstläufer sein. Man gehe davon aus, dass es „keine überragende, aber eine insgesamt stabile Entwicklung“ geben wird. Bönsch: „Wir blicken aber trotz aller Unkenrufe optimistisch auf das Jahr 2012.“ Die stabile Lage auf dem bayerischen Arbeitsmarkt und die gute Verbraucherlaune würden für eine gute Stimmung im Einzelhandel sorgen.
2011 Umsatzsteigerung
Im vergangenen Jahr hat der Lebensmitteleinzelhandel in Bayern 23,7 Mrd. Euro umgesetzt. Dies ist ein Plus von 2 Prozent. Bönsch: „Wenn wir auf das Jahr 2011 zurückschauen, dann können wir insgesamt zufrieden sein. Der bayerische Lebensmitteleinzelhandel hat weder Grund zur Klage noch Anlass zu Überschwang.“ Auf der Gewinnerseite waren im vergangenen Jahr wieder Supermärkte mit einer Verkaufsfläche von 1.000 bis 3.000 Quadratmetern. Preiskampagnen, neue Formate sowie der weitere Ausbau der Eigenmarken und Frischesortimente sind laut Bönsch Gründe für das gute Abschneiden.
Bio verzeichnet in Bayern weitere Zuwächse
Einen festen Platz im Einkaufswagen der Verbraucher haben seit Jahren Bioprodukte. Auch 2011 waren biologisch angebaute Lebensmittel in Bayern weiter auf dem Vormarsch. Ob Bio-Supermarkt, klassischer Supermarkt oder Discounter: Alle Vertriebsformen profitieren vom anhaltenden Trend zur Biokost. In Bayern ist der Umsatz mit Bioprodukten im vergangenen Jahr auf über 1,05 Milliarden Euro angewachsen. Dies ist eine Zunahme um 5 Prozent.


