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So steuern Online-Händler ihren Gewinn

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie viele Kunden in Webshops den Kaufvorgang abbrechen, weil sie nicht die richtigen Zahlungsverfahren angeboten bekommen? Aber welche Kombination von Bezahlverfahren verspricht den größten Erfolg? Diesen Fragen ist ibi research an der Universität Regensburg zusammen mit dem Partnerkonsortium des E-Commerce-Leitfadens auf den Grund gegangen. Die Ergebnisse sind kostenlos unter www.ecommerce-leitfaden.de verfügbar. Kunden akzeptieren im E-Commerce nicht jedes Zahlungsverfahren. Händlern, die ihren Kunden nicht die gewünschten Zahlungsverfahren anbieten, gehen daher Umsätze verloren. Wie viele Kunden den Kauf bei bestimmten Kombinationen von Zahlungsverfahren (z.B. Rechnung, Nachnahme und Vorkasse) jedoch tatsächlich abbrechen, war bisher nicht genau bekannt. Die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung von ibi research sind: 56 Prozent der Teilnehmer haben schon einmal schlechte Erfahrungen beim Online-Shopping gemacht. Wenn nur die Zahlung per Vorkasse angeboten wird, suchen 79 Prozent der Kunden nach einem anderen Anbieter. Die Einführung der Lastschrift und der Kreditkarte senkt die Kaufabbruchquote durchschnittlich um etwa 60 Prozent. Mit der Kreditkarte zahlen vor allem 26- bis 45-jährige, gut verdienende Männer. Ein Rabatt von 3 Prozent steigert den Anteil der Vorkasse-Zahlungen deutlich. Wenn der Anbieter über ein Gütesiegel verfügt, sinkt die Kaufabbruchquote im Schnitt um ein Drittel.
(zgs)